Gemeinsamer Klausurtag am 20.10.2012 in Tübingen

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Was haben wir in den zurück liegenden sieben Jahren in unseren Gemeinden erreicht? Wofür sind wir dankbar? Was ist gewachsen? Was war mühsam, womit können wir nicht zufrieden sein? Was liegt brach? Wie ist unsere Arbeitskultur / unser Umgang miteinander? Fragen wie diese haben uns bewegt auf einem gemeinsamen Klausurtag am vergangenen Samstag in Tübingen. In Fahrgemeinschaften führte unsere Anreise zunächst ins Zisterzienserkloster Bebenhausen wo wir interessante Einblicke in die Geschichte unseres Landes sowie die der Theologenausbildung früherer Jahrhunderte nehmen konnten. Von Bebenhausen war der Weg nun nicht mehr weit nach Tübingen, wo wir die Evang.-theologische Fakultät der Universität besuchten und anschließend den Nachmittag im Albrecht-Bengel-Haus, einem Studienhaus, verbrachten.

Ein sudanesischer Christ wartete dort auf uns und gab uns tief bewegende Einblicke in sein Leben und den langen Weg zum Glauben an Jesus Christus. Inzwischen in Deutschland verheiratet und Vater von drei Kindern, bezog er sich auch auf das „Leitbild“ unserer Kirchengemeinden und ermutigte uns, den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter zu gehen. Sowohl die Kirchengemeinde Dennach als auch die Kirchengemeinde Schwann haben sich im Jahr 2008 das Ziel gestellt: „Wir wollen den Mitgliedern unserer Kirchengemeinde eine geistliche Heimat bieten und noch mehr Menschen für Jesus gewinnen.“ Mit Dankbarkeit wurde von den Kirchengemeinderäten vermerkt, dass in den vergangenen Jahren vieles gewachsen und neue Gruppen und Kreise entstanden sind. Dazu haben nicht wenige beigetragen durch ihre kontinuierliche Arbeit, auch die FSJ- und jetzt Jugendreferentenstelle in Zusammenarbeit mit dem EC-Verband. Sogar große Bauprojekte wurden geschultert. Doch es gibt auch Bedenkliches und es gibt „Brachland“, Bereiche von Überlastung, eine starke Fluktuation bei den Mitarbeitenden, so ziehen immer wieder Schulabgänger mit Beginn des Studiums oder der Berufsausbildung weg und hinterlassen Lücken, die nur schwer zu schließen sind. Einige Kreise in der Kinder- und Jugendarbeit brauchen dringend neue Mitarbeiter und es bleibt spannend, ob sie sich finden lassen. Aber „das Bewusstsein ist bei uns gewachsen, dass wir nur zusammen so etwas zur Ehre Gottes sein können“ und dass „der Gottesdienst die gemeinsame Tankstelle“ ist, betonte Pfarrer Friedhelm Bühner, der den Klausurtag plante. Nach einem kurzen Ausblick auf die Kirchenwahlen in nächsten Jahr und Gebet traten wir neu motiviert für unsere Aufgaben die Rückreise an.  

 




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Donnerstag, 21.06.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Asylarbeit in Straubenhardt (Gustav Bott, Netzwerk Asyl)
18:30 Uhr:
Biblellesen und Austausch für Jugendliche im GH Schwann
19:00 Uhr:
Jugendkreis 16+ im GH Schwann
Freitag, 22.06.2018
17:00 Uhr:
Bubenjungschar 6-12 Jahre im GH Schwann
18:15 Uhr:
Mädchenjungschar 8-13 Jahre im GH Schwann (Gewusst wie)
Sonntag, 24.06.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer M.Gerlach)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst