Familiengottesdienst mit dem Kindergarten "Kunterbunt" und jungen Musikern am 22.9.2013, anschl. Gemeindetag für Jung und Alt

22. September 2013, 10.15 Uhr in Schlosskirche und Gemeindehaus und drum herum ... 

Familiengottesdienst und Gemeindefest der Kirchengemeinde Schwann mit vielen Besuchern

Es war ein großartiges Fest der Begegnung – Menschen unter einander und mit Gott. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Ein fröhlicher Familiengottesdienst in der Schlosskirche stand am Anfang, den Kinder vom Kindergarten „Kunterbunt“ mit ihren Erzieherinnen, Musiker aus dem Jugendkreis unserer Kirchengemeinde und EC-Jugendreferent Jan Hunsmann mitgestalteten. Das Motto lautete „Sorgen ade“. Im nahen Gemeindehaus war inzwischen alles auf den großen Ansturm vorbereitet. Der kam, trotz zahlreicher Feste in der Umgebung, stetig und in bester Stimmung. Bei selbstgemachten Maultaschen und anderen Köstlichkeiten ließen sich die Menschen gerne zum Essen nieder. Ein Kommen und Gehen mit vielen Begegnungen prägte den Nachmittag. Auch Kaffee und Kuchen in großer Auswahl gab es wieder. Für die Kinder und Jugendlichen boten die Kindergottesdienst- und Jungschar-Mitarbeiter interessante Kreativangebote an. Die große Mädchenjungschar „Girls Club“ war erstmals mit einem beliebten Waffelstand vertreten und die Hüpfburg der Volksbank Pforzheim ständig von Kindern umlagert.  Auch der „Gruschtelmarkt“ und der Bücherflohmarkt im Freien wirkten als Besuchermagnet, in diesem Jahr gemanagt vom Hauskreis für junge Familien und jung Gebliebene. Als das Gemeindefest am Abend zu Ende ging, zog der Mitarbeiterkreis eine rundweg positive Bilanz. Sehr viele Menschen haben sich eingebracht und alle Generationen gut zusammen gearbeitet. „Wir wollen weiterhin eine einladende Gemeinde sein, nicht das Geld soll uns bestimmen“, betonte Pfarrer Bühner bei dieser Gelegenheit. Da ist es trotzdem erfreulich, dass durch den Erlös des Festtages wieder viele gute Projekte in der Kirchengemeinde unterstützt werden können, unter anderem die Arbeit des Jugendreferenten Jan Hunsmann und vieles mehr. Hierfür ist 2010 ein „Förderkreis für die Kinder- und Jugendarbeit“ ins Leben gerufen worden, der noch viele Unterstützer gebrauchen kann. 

 

 

Impressionen von einem schönen Gemeindefest in Schwann

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Predigt zum Anspiel "Die kleine Blume Lilifee" des Kindergartens "Kunterbunt" und Matthäus 6,24ff

 


Liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

vielen Dank dem Kindergarten „Kunterbunt“ für diese schöne

Inszenierung von und mit der kleinen „Blume Lilifee ...

Nicht der „Prinzessin Liliffee“, sondern der Lilie Lilifee, 

einer zarten Zierpflanze, von der es 110 Arten gibt

und die wunderschöne Blüten hat. 

 

So schön sie ist, so bewundernswert, 

so ängstlich ist sie aber auch. 

Sie kann sich ihres Lebens gar nicht richtig freuen, 

immer wieder drückt es ihr auf‘s Gemüt: 

Mal ist es die Angst,
- plötzlich allein dazustehen auf dem Feld, dann

- ein Maulwurf, der ihr die Wurzeln abgraben könnte
  (das aber gar nicht vor hat), dann

- kommt eine dunkle Wolke und sie denkt,
die könnte ihr das Licht rauben, oder
- da fliegt ein Bienenschwarm über sie weg
[hat das schon mal jemand erlebt?
Wenn viele Tausend Bienen mit ihrer Königin durch die Luft fliegen?
Da kann man richtig Angst kriegen: Huch, wenn die mich jetzt alle

stechen, dann bin ich tot! - Aber Bienen, die schwärmen,
stechen fast nie, außer jemand will ihre Königin töten!
Aber das wollen wir ja nicht - also, bräuchten wir eigentlich
auch keine Angst vor den vielen Tausend Bienen haben. 

Aber wir haben Angst!
so auch die kleine Blume Lilifee!] ...
Zuletzt hat sie schon nach zwei Tagen Sonnenschein
- Angst, sie könnte verdursten. 

 

Manche Sorgen sind ja auch berechtigt, 

denn wer gar nicht nachdenkt, 

der kann ja wirklich schnell mal unter die Räder kommen

und das wollen wir ja nicht. 

 

Aber wie ist das dann mit dem Leben?

 

Wo ist der Punkt, 

an dem ich mich festhalten kann, 

der so fest ist, dass mich nichts und niemand davon

wegreißen kann?

 

Wie geht es Ihnen mit den Sorgen? 

Und Euch Kindern?

Habt Ihr auch schon Sorgen? [...]

Was macht Dir zum Beispiel Angst? [...]

 

Das Wort Gottes für diesen Sonntag handelt genau von diesem 

Problem, nämlich von unserem Sorgen. Ich lese uns daraus einige

Verse aus Matthäus 6 vor: 

„25 Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren 

Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben bedeutet 

mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine 

Kleidung. 

27 Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben 

um keinen Augenblick verlängern. 28 Weshalb macht ihr euch so 

viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf 

den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben. 29 Ich 

sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit 

nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen. 30 Wenn Gott 

sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese 

grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann 

vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig?  

31 Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: 

'Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? 

Was sollen wir anziehen?' 32 Mit solchen Dingen beschäftigen sich 

nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß 

doch genau, dass ihr dies alles braucht. 33 Sorgt euch vor allem 

um das Reich Gottes und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er 

euch mit allem anderen versorgen.“

 

 

Ist das nicht ein gewaltiges Wort?!

Gott wird Euch mit allem anderen versorgen, wenn Ihr IHN vor allem 

anderen den Wichtigsten sein lasst. 

Wichtiger als die Gesundheit, wichtiger als die Arbeit, der Verein, 

die Kinder, ja sogar die Ehe. 

Dann wird Gott Euch mit allem anderen versorgen!

 

Zunächst einmal muss ich sagen: 

Sorgen kann man nicht einfach wegblasen. 

Sie sind manchmal einfach da.

Das haben wir ja bei der Lilie Lilifee gesehen ...

 

An manchen Tagen mehr, an manchen weniger. 

Und Jesus will auch nicht sagen: Ach, lass doch einfach alles laufen, 

lebe fröhlich in den Tag hinein, es wird sich schon alles von selbst 

regeln! 

 

Sondern er sieht, wie wir Menschen uns gerne so sorgen, 

- als gäbe es den himmlischen Vater nicht, 

- als hätten wir unser ganzes Leben selbst in der Hand. 

Und er nennt dieses Sorgen gottlos 

und sagt: Pass auf, solches Sorgen, das macht dich darüber hinaus

auch noch „fertig“!

 

Immer dann, wenn der Mensch nicht mehr sieht, 

was Gott tut und sein Vertrauen von IHM abwendet, 

dann bleibt er auf seinen Sorgenbergen sitzen 

und sie nehmen ihn mehr und mehr gefangen.

Dann wird alles eng und angespannt im Leben. 

Und der Gedanke, was morgen sein wird, macht ihre Gegenwart

zur Hölle. 

 

Jesus sagt: So zu leben ist Unglaube!

Weil ich (Jesus, Gott) da nicht vorkomme!

Und er will uns die Augen aufmachen dafür, 

dass wir unser Leben nicht selber in der Hand haben: 

Nicht um eine Minute können wir es verlängern. 

Wenn Gott sagt: Jetzt ist es Zeit zu sterben und mir zu 

begegnen, dann ist es soweit!

Erkenne das doch und lege Dein Leben heute in meine Hand, 

dann kann ich, der Höchste, für Dich, sorgen!

 

Wir sollen dazu die Vögel anschauen, sie beobachten. 

Scheinbar leicht und sorgenlos gleiten sie durch die Lüfte

und manche können stundenlang singen. 

 

Ein Rotkehlchen und ein Spatz haben sich einmal über das

menschliche Leben unterhalten. 

„Eines möchte ich nur wissen“, sagt das Rotkehlchen, 

„warum sich die Menschen so fürchterlich hetzen mit Sorgen und 

Kummer, so dass sie zum Freuen gar keine Zeit haben?“

„Kannst Du mir das erklären? 

Also, mir kommt das Leben doch recht schön und bequem vor!“ ( - ) 

 

„Genau kann ich dir‘s leider auch nicht sagen“, antwortet der 

Spatz nachdenklich, „warum die Menschen so stöhnen und klagen, 

schließlich haben sie‘s doch so gut wie ich und du!? ( - ) 

 

Für uns sorgt ein Vater im Himmel 

und der weiß auch sonst, was wir brauchen - 

mir scheint, den haben die Menschen nicht!“ ( - ) 

 

Ist es so?

Wo ist dieser Vater im Himmel in meinem Leben?

In Deinem Leben? - 

Wenn es um das Sorgen geht, um das Planen, 

um die leisen Befürchtungen, die unser Leben begleiten?

Denke ich da an Jesus? 

An den Vater im Himmel und bete zu ihm, bitte ihn, 

dass er die Sorgen für mich übernimmt?

[Aber auch für unser Land, das heute wählt und von dem 

sehr viel abhängt ...

und für die Menschen in Syrien ... wo bald keiner mehr weiß, 

was noch werden soll ... 

Betest Du schon ganz konkret - für alles, was in Dein Leben 

herein spielt - und auf dieser Welt passiert?

 

Dann ist das ein guter Anfang ...

dann sieht Gott daran, dass Du an ihn glaubst, 

dass du ihm mehr zutraust als dem, was Menschen können 

und Du wirst sehen: ... die Sorgen werden kleiner, 

viele verschwinden sogar ganz!]

 

Wir werden es gleich singen:

„Ein kleiner Spatz zur Erde fällt und Gott entgeht das nicht. 

Wenn er die Vögelein so liebt, weiß ich, er liebt auch mich!“

(V2) „Gott schmückt die Lilien auf dem Feld, 

ihr Duft ist süß und schwer. 

Wenn er die Blümelein so liebt - liebt er mich - noch viel mehr.“

 

Nehmen wir das doch mit in den Alltag!

Machen wir den Vater im Himmel zu unserem Sorgentöter

und Lastenträger. 

 

Wer hat der Lilie Lilifee denn geholfen, 

dass sie nicht mehr Angst hatte? ( ... Frage an die Kinder ...)

 

Auch wir können anderen helfen, 

indem wir sie auf unseren Vater im Himmel hinweisen, 

der so gerne für uns sorgen will (wenn wir ihn darum bitten)!

Das ist noch viel mehr, als was die anderen Lilien gemacht haben!

 

Wir sollen ganz frei werden für IHN. 

Ganz aus dem Vertrauen in seine Kraft leben. 

Dann werden wir wirklich froh und frei 

und das prägt unser Leben, 

unsere Familien, unsere Kinder und Enkel. 

 

Jesus macht mich frei vom Sorgen

und damit frei für ihn zu leben

und zu fragen: Was möchtest Du gerne, dass ich tue. 

 

Amen

 


 

Pressetext Vorankündigung

Auch in diesem Jahr findet wieder der weithin bekannte Schwanner „Gemeindetag“ mit einem bunten Programm für Jung und Alt statt. Am Sonntag, den 22. September 2013 ist es wieder soweit. Um 10.15 Uhr ist Eröffnung mit einem kreativen Familiengottesdienst in der Schlosskirche, der wie im vergangenen Jahr vom Kindergarten „Kunterbunt“ mitgestaltet wird (an diesem Sonntag gibt es also ausnahmsweise keinen Kindergottesdienst). Auch junge Musiker wirken im Gottesdienst mit.

Danach findet der Festtag für die ganze Familie seine Fortsetzung im und um das Evang. Gemeindehaus herum. Fleißige Helferinnen und Helfer servieren selbstgemachte Maultaschen (wahlweise vegetarisch) sowie Knackwürste und natürlich Kartoffelsalat. Auch Kaffee und Kuchen in großer Auswahl sowie leckere Waffeln werden angeboten. Draußen vor dem Gemeindehaus lädt den ganzen Tag über unser „Grutschelmarkt“ mit Bücherflohmarkt zum Stöbern ein. Beide werden vom Hauskreis für junge Familien und jung Gebliebene organisiert. Ein interessantes Extra-Programm gibt es ab 12 Uhr für Kinder aller Altersstufen rund um das Gemeindehaus, mit Bastelaktion, Spielstraße und Hüpfburg. Auf die Kinder und Jugendlichen wartet ein kreatives Spiele- und Bastelprogramm.

Die Evang. Kirchengemeinde Schwann freut sich über viele Besucherinnen und Besucher am 22. September und lädt schon heute herzlich ein. Natürlich braucht so ein großes Fest auch viele fleißige Hände, Kuchenspender und interessante Sachen für den „Gruschtelmarkt“. Wenn Sie sich gerne an irgend einer Stelle beteiligen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarramt Schwann (T. 2505). Wir freuen uns sehr.

Der Erlös des Gemeindetages ist auch in diesem Jahr wieder für wichtige Aufgaben in der Kirchengemeinde Schwann, unter anderem die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, bestimmt.


Freitag, 22.06.2018
17:00 Uhr:
Bubenjungschar 6-12 Jahre im GH Schwann
18:15 Uhr:
Mädchenjungschar 8-13 Jahre im GH Schwann (Gewusst wie)
Sonntag, 24.06.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer M.Gerlach)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer M.Gerlach)
Dienstag, 26.06.2018
17:45 Uhr:
Jungschar für alle Jungen und Mädchen im GH in Dennach
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann