2015-04-06 Familiengottesdienst Osterfest

Impressionen von der Auferstehungsfeier, vom Osterfrühstück im Gemeindehaus und den Familiengottesdienst in der Schlosskirche Schwann - mit Predigt zum Osterfest vor dem Hintergrund des Anspiels "Ostern im Aufzug" (www.drama-ministry.de) / Pfarrer Friedhelm Bühner

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„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!"


Sehr viele kamen am Ostermorgen wieder zur Auferstehungsfeier mit dem Posaunenchor vor die Schwanner Schlosskirche. Während einer Andacht von Pfarrer Friedhelm Bühner bildeten sie einen Ring um das Osterfeuer herum und der Posaunenchor sorgte dafür, dass die Botschaft bis weit in den Ort hinein gehört werden konnte: Der HERR ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
Anschließend nahmen die Teilnehmer ihr Osterlicht mit ins Gemeindehaus wo ein großes Osterbüffet auf alle wartete. Eine besondere Freude war es für die Gemeindeglieder, den neuen Ausbildungsvikar Simon Wandel und seine Frau kennen zu lernen. In den anschließenden Gottesdiensten in Dennach sowie dem Familiengottesdienst mit dem Posaunenchor in Schwann stellte er sich persönlich der Gemeinde vor. Unser besonderer Dank gilt dem Vorbereitungsteam für den Ostermorgen sowie EC-Jugendreferent Jan Hunsmann, der mit Jugendlichen für den Familiengottesdienst das witzige Anspiel „Ostern im Aufzug“ einstudiert hatte.


 

 

Liebe Erwachsene, liebe Kinder, 

 

„Ostern im Aufzug“ war dieses großartig gespielte 

Theaterstück überschrieben … 

Ein Mann, zwei Frauen, ein Kind, ein Teenager - stecken im 

Aufzug fest, Gelegenheit und Verlegenheit genug, 

sich mal über Ostern zu unterhalten. 

Unter einem gewissen Zeitdruck versteht sich.

Schließlich stehen die Eier zum Färben auf dem Herd 

und drohen zu platzen.

 

Ein Stück, das das Leben geschrieben hat!

So fröhlich, so ernst, „so krass“, 

um es mit dem aufgeweckten Teenager zu sagen. 

 

„Denk’ an den Osterhasen, der gerade die Eier versteckt!“

ist mir hängen geblieben und 

„der Ritter hoch zu Ross, in glänzender Rüstung, 

der im Galopp die Eier fallen ließ“. 

So erklären zwei erwachsene Frauen einem Kind, was „Ostern“ ist, 

in zwei populären Versionen.

Beide haben es bestimmt gut gemeint, 

wollten Ostern völlig Kind gerecht erklären …

Aber was denken sie eigentlich selber darüber?

Dass sie einer der Kinderversionen glauben, 

ist doch ziemlich unwahrscheinlich!

 

Viel eher schon, 

dass sie davon ausgehen, Ostern ist eben ein nettes

Familienfest, vor allem für die Kinder und die Familie. 

So wie Weihnachten - dort gibt es eine gebratene Gans

und an Ostern sucht man eben Ostereier. 

 

„Krass, krass!“ - findet der Teenager

die Storys rund um Ostern, 

und ist baff erstaunt zu hören, 

dass Ostern ja nichts mit Eier-Retten, sondern mit dem 

Welt-Retter Jesus zu tun hat!

 

Da wünscht sich die Frau, 

dass einer kommt, und ihre Eier (auf dem Herd) rettet. 

 

Aber was wünschen wir uns

oder noch wichtiger -, das bedeutet Ostern eigentlich für uns?

 

Bei einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung im Jahr 2009

zum Glauben der Deutschen kam dieses Ergebnis heraus: 

Jeder dritte Deutsche glaubt, dass nach dem Tod alles aus ist

(also nix Ostern, nix Auferstehung, nur Hasen und Eier ...)

Ein anderes Drittel ist sich nicht sicher, 

sagt: Vielleicht Auferstehung, vielleicht aber auch Osterhase. 

Und ein drittes Drittel ist fest davon überzeugt: 

Ja, es gibt eine Auferstehung nach dem Tod

und Jesus war der Erste am Ostermorgen, 

bei dem es so war. 

 

Für die, die das glauben, ist der Osterhase ziemlich unwichtig

(außer als nettes Mitbringsel),

aber Ostern feiern sie, 

weil Jesus tatsächlich als der erste Mensch 

überhaupt vom Tod auferstanden ist

und das ihrem Glauben so viel gibt, 

was es sonst nirgendwo sonst gibt!

 

Jesus lebt!

Der HERR ist auferstanden, 

er ist wahrhaftig auferstanden!

Das heißt für uns Ostern!

 

Liebe Gemeinde am Ostermorgen,

was wäre eigentlich, wenn das nicht stimmen würde, 

wenn es in Wirklichkeit nur ein Frühlingsfest mit Osterhasen- 

und Eiersuchaktion ginge?

 

Taj, dann hättet ihr vom Posaunenchor heute morgen getrost

im Bett bleiben können, denn es gäbe doch keinen Grund, 

so früh aufzustehen und Lieder über die Auferstehung ins 

Dorf zu posaunen!

Auch unsere Chöre hätten nichts zu singen

und ihr vom Jugendkreis könntet euch nochmal rumdrehen 

und im Bett bleiben, bis Mama zum Brunchen oder gleich 

zum Mittagessen ruft ...

Denn Ostereiersuchen mit den kleineren Geschwistern, 

das könnt ihr ja auch noch am Nachmittag!

 

Aber, ich glaube, wir spüren alle: 

Ostern wäre das nicht!

Sondern nur ein „Fake“, um es mit dem Teeny zu sagen. 

 

Aber jetzt seid Ihr alle hier! - Im Osterfestgottesdienst 

und ihr vom Posaunenchor 

habt heute morgen schon dem Tod den Marsch geblasen!

Es hinaus posaunt:

„ER ist erstanden, halleluja! ...“ 

Er ist wahrhaftig auferstanden!“ 

Jesus lebt!

Und mit ihm werde auch ich auferstehen 

zum ewigen Leben bei Gott,

wenn ich seiner Botschaft glaube! 

 

Damit habt Ihr vor allen bekannt: 

Ostern ist nicht wie Ostereier Verstecken und -suchen. 

Ostern heißt Auferstehung, Ostern ist wahr und real!

Ein noch nie da gewesenes Ereignis! 

Ein Wunder, das Gott selbst vollbracht hat 

und mit dem er unseren so beschränkten Glauben in Frage stellt:

„Lieber Mensch, wer bin ich eigentlich für Dich?“ 

Und: „Wie hältst Du‘s denn mit mir?“  

 

Das ist eine ganz andere Frage als die berühmte Gretchenfrage

in Goethes Faust: „Wie hältst Du‘s denn mit der Religion?“ 

 

Ostern ernst genommen verändert die Machtfrage in dieser Welt!

Auch die Machtfrage in meinem persönlichen Leben!

Ostern ernst genommen lässt mich die Tagesnachrichten im Fern-

sehen mit anderen Augen sehen!

Dann ist da nicht mehr nur Tod und Terror ( … ),

sondern die Gewissheit: Gott hat den Laden noch im Griff, 

er kommt zu seinem Ziel!  

Ostern ernst genommen, das macht, 

dass Menschen auch heute getrost alt werden können 

und irgendwann selig sterben. 

 

Weil ich, wenn ich dem Auferstandenen gehöre

und ihm nachfolge, wissen darf: 

Er wird auch mich nicht dem Tod überlassen ...

Ich werde einmal mit ihm auferstehen und ewig leben!

 

Das heißt heute ganz konkret für Dich:

- Da ist einer, der Dein Gebet hört!

Da ist einer, der Dein vielleicht so schief gegangenes Leben nicht nur
   aufarbeitet, sondern vor Gott bereinigt:
   Jesus Christus ist auch für Dich und mich gestorben
   und auferstanden!Da ist Sinn in meinem Leben auch mit „50 plus“, wenn
   die Falten im Gesicht zunehmen und die Haare weichen ...

- Da ist Hoffnung gerade auch, wenn ich wieder
     dabei sein muss, wie ein guter Freund schon beerdigt wird. 

 

Es ist wirklich schade,

dass das heute nur noch wenige Menschen wissen -

wofür eigentlich Ostern steht!?

 

Und aus diesem Nichtwissen heraus 

oder auch aus Zweifel daran,
ob die Berichte der Bibel denn stimmen können, 

versuchen sie Ostern mit anderem zu füllen, 

was an sich ja schön und nett ist,
aber niemand wirklich hilft.

Oder wollen wir jemand in Not (wie dem Kind im Anspiel)

wirklich sagen: „Denk doch einfach an den Osterhasen

und wie er jetzt die Eier versteckt, damit du sie gleich suchen 

kannst …“?

 

Wenn Menschen nichts mehr vom wahren Grund des Osterfestes -

nämlich der Auferstehung von Jesus Christus - wissen, 

kehrt geistliche Armut ein,

vertrocknet der Glaube. 

Und Eier und Hasen werden zur künstlichen Hülle

für ein hohles Fest. 

 

Aber Ostern gibt es immer nur in echter oder in unechter Form. 

 

Echt ist Ostern, 

wenn ich staunend anerkenne, 

dass Gott so viel anders, größer und mächtiger ist 

als all meine Vorstellungskraft. 

Dass Jesus nicht der Eierretter, sondern der Weltretter ist. 

 

Er ist auch nicht der Hausmeister (wie im Anspiel). 

Der Hausmeister rettet vielleicht aus einem Aufzug, 

„Jesus, der Auferstandene, dagegen

rettet unser Leben für die Ewigkeit“

 

Das ist die Botschaft von Ostern!

Er hat dem Tod die Macht genommen, 

und wenn ich Jesus gehöre, 

zieht er auch mich aus dem Grab wieder heraus

in ein neues und ewiges Leben. 

Dieses neue Leben beginnt nicht irgendwann, 

sondern heute … 

seit Ostern kann ich mit dieser Macht Gottes im Rücken 

das Leben bestehen. 

Amen




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Dienstag, 19.06.2018
17:45 Uhr:
Jungschar für alle Jungen und Mädchen im GH in Dennach
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Mittwoch, 20.06.2018
19:00 Uhr:
Teenkreis 13+ im GH Schwann
Donnerstag, 21.06.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Asylarbeit in Straubenhardt (Gustav Bott, Netzwerk Asyl)
18:30 Uhr:
Biblellesen und Austausch für Jugendliche im GH Schwann
19:00 Uhr:
Jugendkreis 16+ im GH Schwann
Freitag, 22.06.2018
17:00 Uhr:
Bubenjungschar 6-12 Jahre im GH Schwann