2014-12-24 Familiengottesdienst

Predigt über die Weihnachtsbotschaft zum Krippenspiel "Unterwegs zum Stern von Bethlehem" mit Bildern / Pfarrer Friedhelm Bühner

Weihnachtsstück „Unterwegs zum Stern von Bethlehem“

 

Ansprache 

 

Liebe weihnachtliche Gemeinde, 

liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

Melchior, Kaspar, Balthasar - und - Sohn Said

so hießen die aufgeweckten Sterndeuter in diesem schönen

Weihnachtsstück, das wir heute erlebt haben -

„unterwegs zum Stern von Bethlehem“. 

 

In Babylonien geht es los, 

wo die Menschen etwas davon ahnen, 

dass diese Welt und ihr Lauf kein Zufall sind. 

Sterndeuter beobachten die Sterne

und entdecken einen „Riesenstern“. 

Und was machen sie?

 

Sie schauen nicht ins Horoskop, 

schalten auch nicht irgend so einen Astro-Kanal im Fernsehen ein

(ach so, das gab’s damals ja noch gar nicht!). 

Nein, sie kennen die großen Prophezeiungen der Bibel, 

das Buch Jesaja und rechnen fest damit, 

das das irgendwann auch eintrifft!

 

„Für alle, die im Dunkeln leben, 

leuchtet ein helles Licht auf!“

Aha … für unsere beleuchtete Welt heute wirkt das nicht 

gerade konkret, aber für die Sterndeuter war klar. 

Diesen Stern hat Gott wie einen großen Wegweiser 

am Himmel aufgestellt!. 

 

Und sie folgen ihm

bis sie auf Umwegen beim Jesuskind ankommen.

 

Im Hinterhof (Stall) eines Wirtshauses ist er geboren, 

nicht im Königspalast.

An einem Platz, wo wir den geheimnisvollen König Gottes 

ganz bestimmt nicht erwartet hätten.

Aber das alles gehörte zu Gottes Plan.

 

„Für alle, die im Dunkeln leben, leuchtet ein helles Licht auf!“

Jesus!

 

Er ist da erschienen,

wo er für alle zugänglich ist, 

für alle, die zu ihm wollen. 

So, wie ihn Gott für uns wollte. 

 

Und darüber gibt es bis heute viel Streit: 

War Jesus einfach ein total netter Mann, 

mit ein besonderen sozialen Ader?

Oder wollte Jesus schlicht ein cooles Vorbild für uns sein, 

einer der uns zeigt, wie wir gute Menschen sein können?

 

Wenn wir Jesus selber fragen würden

und das können wir, indem wir im Neuen Testament nachschauen, 

was er anderen über sich gesagt hat, 

dann lesen wir da:

Jesus ist von Gott gekommen, 

damit wir durch ihn von unserer Sünde frei werden können

und zum lebendigen Gott zurück finden.

 

Denn von Natur aus sind wir weit weg von Gott. 

 

„Für alle, die im Dunkeln leben, leuchtet ein helles Licht auf!“

Und für alle, die tatsächlich zu Jesus kommen

und ihn aufnehmen, ihm folgen und gehorchen, 

wird das Wirklichkeit!

 

Sie merken, Jesus ist eine Realität, kein bloßes Vorbild, 

kein Traum, keine Sternschnuppe, 

sondern Gottes König für alle Zeit.

 

Den Stall von Bethlehem gibt es heute nicht mehr. 

Jesus ist wie alle Kinder auch schnell erwachsen geworden, 

seine Geschichte ist weiter gegangen, 

er hat aus Liebe den Auftrag Gottes erfüllt, 

ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben und auferstanden. 

 

Und heute - ist er bei Gott im Himmel

und schaut auf diese Welt, schaut auf uns, 

die wir hier in der Kirche sitzen. 

Auf Jonas, Sarah, Fritz und wie wir alle heißen. 

Und wartet mit großer Spannung, 

hofft, dass die Weihnachtsbotschaft noch bei vielen ankommt: 

 

    - Wer kommt wohl zu mir? Fragt sich Jesus.

    - Wer will durch mich ein „Königskind“ werden?

    - Wer will mir dienen?

 

Das bewegt Jesus

und nicht nur an Weihnachten. 

Er will so gerne der Heiland und Retter für alle Menschen werden!

 

Deshalb gibt es uns als Kirche, 

weil wir diese „Frohe Botschaft“ allen weitersagen müssen: 

Mensch, komm doch zu Jesus

und geh nicht an ihm vorbei. 

Denn seine Vergebung schenkt Freude, 

die nie vergeht, selbst wenn Du an noch so viel zu Knabbern hast

im Leben. 

 

Und sie bleibt das ganze Jahr!

 

In jedem Gottesdienst und Kindergottesdienst

wird sie neu befeuert, kriegt sie Nahrung von Gott, 

denn Gott versorgt seine „Königskinder“. 

 

Jesus ist das helle Licht im Dunkel dieser Welt. 

Komm und folge ihm nach!

Amen

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Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

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