2013-12-15

Predigt über Offenbarung 3,1-6 / Pfarrer Friedhelm Bühner

Liebe Gemeinde, liebe Konfirmanden, 

 

Stellen Sie sich vor, der Wecker klingelt – 

und jemand wacht nicht auf. 

Leider gibt es das immer wieder: 

Menschen, die nachts im Schlaf sterben und 

dann morgens nicht mehr aufwachen. 

Da wird der Schlaf zu etwas Grausigem für die Angehörigen.

 

Trotzdem brauchen wir unseren Schlaf.

Ich bin froh darüber, dass es Gott so eingerichtet hat: 

Dass Menschen sich einfach hinlegen können 

und die Augen zumachen 

und dann ein paar Stunden später wieder fit sind. 

(Schon 15 Min. Nickerchen am Mittag, „power napping“, 

hilft eine ganze Menge ...)

Aber das setzt halt voraus, 

dass man danach auch wieder aufwacht. 

Selbst der Langschläfer muss morgens irgendwann aufwachen!

 

Auch unsere Maschinen dösen mal, gehen auf „stand-by“.

Sie wirken dann wie abgeschaltet, 

aber ein Knopfdruck reicht, 

um sie wieder hoch zu fahren.

Gut für unsere Stromrechnungen ist stand-by zwar nicht, 

aber immerhin bewirken sie, dass ein Gerät oder eine Anlage

nicht ganz abgeschaltet (tot) ist. 

 

Schlaf ist wichtig und kostbar. 

Wer nicht mehr schlafen kann, wird krank. 

Aber wehe, wenn jemand zum falschen Zeitpunkt schläft:

Der LKW-Fahrer, der mitten auf der Autobahn sein Nickerchen macht – 

eine rollende Zeitbombe! 

Der Mann im Stellwerk bei der Bahn, der im Dienst einschläft – 

eine Katastrophe! 

Die Nachtwache im Altenheim, die einen Hilferuf verpennt – 

da kann die letzte Chance vertan sein.

 

Kirchenschlaf sei der gesündeste, sagt man. 

Aber was ist, wenn eine ganze Kirche schläft? 

Was ist, wenn die Kirche die Zeichen der Zeit verschläft? 

Noch schlimmer: Wenn sie die Ansagen von Jesus verschläft?

 

Die Offenbarung der Bibel erzählt von einer solchen Schläfergemeinde. 

Es ist das fünfte von sieben Sendschreiben, 

mit denen Gott sich an ein paar wichtige Gemeinden in Kleinasien 

in der heutigen Türkei im ersten Jahrhundert nach Christus wendet. 

Wir können sie nicht einfach 1:1 übertragen – aber wenn wir genau 

hinhören, entdecken wir doch einiges wieder, 

was auch für uns heute zutrifft, 

vielleicht sogar erschreckend viel. 

 

Wir hören Gottes Wort für diesen 3. Adventssonntag aus der
Offenbarung des Johannes, Kap. 3, die Verse 1-6:

1 Und dem Engel der Gemeinde in "Sardes" schreibe: Das sagt, 

der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne 

deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. 2 Werde 

wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine 

Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.  3 So denke 

nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und 

tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie 

ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich 

kommen werde. 4 Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht 

besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, 

denn sie sind's wert. 5 Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern 

angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem 

Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem 

Vater und vor seinen Engeln. 6 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist 

den Gemeinden sagt! 

 

 

Liebe Gemeinde, 

lassen Sie sich so was sagen? 

Ihre Gemeinde ist tot? 


Wären wir angesprochen, würde da stehen: 

»An die Gemeinde in Dennach / Schwann schreibe.« 

Der Aufschrei wäre bestimmt groß. 

Und schon an der Stelle heißt es wach zu sein:

 

 

1. Kirche im Stand-by: Was macht Gemeinden lebendig?

Es ist ja nicht so, dass die Gemeinde in Sardes einen schlechten 

Ruf hätte. - Im Gegenteil. 

Und es ist ja auch nicht so, dass hier bei uns, 

in unserer Kirchengemeinde, nichts laufen würde. 

Im Gegenteil:

Die Aktivitäten füllen den Kalender 

– vom Gemeindefest über Geburtstagsbesuche 

- Chöre - Hauskreise - „Kirchenkaffee“ (in Dennach)

        - Kindergottesdienst und Jungscharen 

- Teenkreis und Jugendkreis -
- Konfirmanden unterrichten 

und in die Kirche gehen tun wir auch noch.

 

Und trotzdem - ist die Gemeinde in Sardes tot. 

Das befindet zumindest Gott. 

Sie ist wie ein schlafender Technikriese: Alle Möglichkeiten sind da, 

aber die Kirche ist im Stand-by.

Ein Knopfdruck reicht, um den Technikriesen zum Leben zu erwecken. 

 

Wo ist aber der Knopf in der Kirche? 

Wovon lebt eine Kirche? 

Was lässt eine Kirche aufwachen?

 

Da ist zunächst einmal die kirchliche Betriebsamkeit.
Es läuft was, 

Menschen nehmen Dinge in die Hand.
Es bewegt sich etwas: 

Es gibt Veranstaltungen, Angebote, Mitarbeiter. 

Und das ist gut so! 

Gott freut sich, wenn in einer Gemeinde was passiert!

 

Aber auch eine Gemeinde mit viel Umtrieb kann tot sein. 

Wenn nämlich ständig - etwas - passiert, 

nur das Entscheidende – das passiert nicht. 

Was ist denn das Entscheidende? 

 

Sind es die Spiele in der Jungschar? 

Nein. Das können andere Vereine besser. 

 

Ist es das Gemeindefest mit dem leckeren Mittagessen? 

Nein. Das kann so mancher Gastwirt raffinierter. 

 

Ist es die Wohltätigkeitsveranstaltung für die Dritte Welt 

oder für Katastrophenopfer? 

Nein. Das macht große Hilfswerke professioneller. 

 

Nichts dagegen, dass alle diese Dinge passieren. 

Und es ist auch wichtig, 

dass solche Dinge in einer Gemeinde passieren.

Und noch viel mehr. 

 

Aber was uns als Kirche einmalig macht, 

das ist doch die Beziehung zu Jesus Christus, 

dass wir auf Gottes Wort hören und es tun. 

Und zwar nicht nur als fromme Pflichtübung – sondern mit Freude! 

Weil wir wissen: Da begegnet uns ein lebendiger Gott! 

Da kommt ein Heiliger Geist über uns, der Leben schenkt! 

Der vielleicht sogar ein solches Leben schenkt, 

dass wir überrascht sind, weil es in unsere eingefahrenen 

frommen Bahnen gar nicht hineinpasst. 

 

Und da ist das Gebet. 

Dass wir im Kontakt bleiben mit Jesus Christus. 

Und zwar nicht nur als fromme Pflichtübung – nur heruntergeleiert – 

sondern mit Freude! 

Weil wir wissen: Da hat ein lebendiger Gott ein offenes Herz für uns! 

Da will ein liebender Vater im Himmel, 

dass wir unser Leben mit ihm teilen! 

Da schenkt ein starker Herr uns Kraft und Orientierung 

für den nächsten Schritt. 

 

Ist es diese Lebendigkeit,

die in Sardes verloren gegangen ist? 

Vielleicht mitten in aller gemeindlichen Umtriebigkeit?

Mitten in allen Aktivitäten?

Mitten in der Hektik, 

bis alle meine »Adventsbredle« gebacken 

und alle Weihnachtsfeiern durchgezogen sind – natürlich viel besser 

und viel toller als letztes Jahr.

 

Vielleicht lohnt es sich ja wirklich auch für uns, 

einmal „Stopp“ zu sagen und ganz neu nach Jesus und 

seinem Willen zu fragen!?

Denn das ist der „Ausweis“ eines Christen, 

dass er nach Jesus und seinem Willen fragt, 

nicht, dass er sich gemütlich zurücklehnt und denkt, 

ich bin doch getauft und konfirmiert. ( - ) 

Wie viele - leben auch bei uns - in dieser falschen Sicherheit!?

 

Und noch mehr: Auf Jesus zu warten! 

Auch das ist der „Ausweis“ eines Christen. 

Es ist doch Advent, nicht wahr!? 

 

Aber kommt da jemand? 

 

 

Das ist mein zweites:

(2.) Kirche im Schlaf der Sicherheit: Wann kommt Jesus?

Er war doch schon da, dieser Jesus. 

Denken wir vielleicht. 

Wir feiern seit 2000 Jahren, dass er gekommen ist ...

 

Ich bin so richtig zusammen gezuckt, als für den Schüler-

Adventsgottesdienst diesen Freitag wieder mal als Schlusslied

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind ...“ ausgesucht worden ist.

Nicht, weil das Lied schlecht wäre, 

sondern weil es für viele genau diese eingeschlafene Sicherheit

transportiert: „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind 

auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind ...“

 

Was ist das Problem:
Dass so viele heute denken: Jesus sei eine Art „Festonkel“, 

ein Nikolaus, ein Weihnachtsmann, der einfach jedes Jahr

unser Fest schön stimmungsvoll macht.   

 

Warten wir auch schon jeden Advent da drauf?

 

Oder feiern wir, dass er gekommen ist - und - dass er 

noch einmal wiederkommen wird? (Nicht „alle Jahre wieder“)

 

Jesus hat es doch gesagt: Dass er wiederkommen wird! 

Und wenn er wiederkommen wird, 

dann heißt das für Menschen, die Jesus gehören 

und ihm nachgefolgt sind, 

dass sie nicht ins Gericht kommen, sondern gerettet sind. 

 

Das schreibt Paulus in Römer 8, Vers 1:
„So gibt es nun keine Verdammnis (mehr) für die, 

die in Christus Jesus sind“ 

und Jesus selbst hat davon gesprochen in 

Johannes 5, Vers 24f: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, 

der mich gesandt hat, der kommt nicht in das Gericht, 

sondern ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen. 

Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, 

dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes

und die sie hören werden, die werden leben ...“

 

Advent heißt: Jesus wird wiederkommen!

Für die Einen ist das der große Freudentag, 

für die anderen ist das der Tag, 

an dem sie erkennen müssen: Ich habe alles verpasst, 

Jesus verschlafen, sein Rufen überhört - und jetzt gibt es keinen

Nebeneingang in den Himmel!

 

Aber auch Christen können einschlafen ...

sich zurück wenden in das alte Leben und so - nach und nach - 

Jesus und sein Heil wieder verlieren. 

Dann geht ihre Freude und Erwartung verloren, 

und am deutlichsten wird das daran sichtbar, 

dass sie sich nicht mehr auf das Wiederkommen von Jesus freuen, 

Gottes Wort aus dem Weg gehen, 

die Orte, wo es vorkommt, meiden. 

 

Die ersten Christen waren noch voller Feuer, 

dass Jesus bald wiederkommen wird. 

Dass er sie nach Hause holen wird, in den Himmel, 

in die ewige Gemeinschaft mit Jesus, 

da wo klein Leid und keine Not mehr sein wird. 

Und dass er diese Welt verwandeln wird, 

dem „Ober sticht Unter“, 

dem „Fressen und Gefressen Werden“ ein Ende setzen wird. 

 

Wo ist das geblieben, dieses Feuer? 

Diese Erwartung? 

Diese Freude?

 

Mir fällt auf: Wir Menschen richten uns sehr schnell ein. 

Wir werden sehr schnell bequem.

Uns geht’s gut. 

So heftige Sturmwarnungen wie beim Tief „Xaver“ vor zwei Wochen

bringen uns nur kurz ins Nachdenken. 

Ja, es hätte uns auch in Süddeutschland noch viel stärker erwischen können, 

so wie bei „Lothar“ und „Cyrill“ ...

Aber es war ja nicht so!

 

Und überhaupt: 

Brauchen wir überhaupt noch einen Himmel? 

Oder haben wir uns nicht längst schon selber auf der Erde

unseren Himmel eingerichtet?

Beschäftigt mit uns selbst, mit unseren Lieben, 

mit unserer Arbeit, unserem Häusle, 

den Besuchen beim Doktor?

 

Es sieht ganz danach aus, 

als war genau das auch das Problem der Gemeinde in Sardes: 

Man hat sich eingerichtet. 

Man rechnet gar nicht mehr mit der Wiederkunft von Jesus. 

Man freut sich auch nicht mehr darauf. 

Man ist einfach beschäftigt mit sich selber. 

 

Aber wer mit Jesus nicht mehr rechnet, 

der wird eines Tages überrascht werden wie von einem Dieb -, 

von einem Einbrecher in der Nacht. 

Und das ist ganz bestimmt keine schöne Überraschung.

 

Jesus will, dass wir auf den Himmel zu leben. 

Dass wir ihm ganz gehören. 

„Ihr könnt nicht zwei Herren dienen ...“ (sagt er Mt 6,24par). 

 

Dass wir uns darauf freuen, dass er wiederkommt – 

ob wir es in unserem irdischen Leben noch erleben werden oder nicht. 

 

Und dass wir vor allem versuchen,

durch unser Leben und unser Miteinander einen Hauch 

vom Himmel auf die Erde zu bringen. 

Wir können den Himmel nicht machen. 

Noch nicht mal an Weihnachten. 

Aber wir können aus der Kraft von Jesus so leben,

wie es dem Himmel entspricht. 

Die Bibel gibt dazu viele Anregungen. 

 

Aber das kostet uns - den Schlaf - der Sicherheit. 

 

Das kostet uns den Abschied von lieb gewordenen, 

eingespielten Gewohnheiten. 

Das kostet uns die Sicherheit, die uns unser Wohlstand gibt. 

 

Aber es lohnt sich – anders zu leben. 

Zu leben in der Hoffnung, dass es einen Himmel noch geben wird – 

und dass er kommt.

Dass Jesus kommt - zum Heil für alle, die ihm gehören

und dass wir noch viele dorthin „mitnehmen“ wollen. 

 

Genau das gibt auch einer Gemeinde Leben: 

diese klare Perspektive „Himmel“ - Jesus kommt wieder

und ich will dabei sein, wenn er kommt!

Ich will mich nach Kräften dafür einsetzen, 

dass noch viele zu Jesus finden - 

und nach Arbeit fragen, mir von Jesus „Plätze“ (Arbeitsplätze) 

anweisen lassen - bis er kommt!

 

Nach der Eingangsfrage „Was macht Gemeinde lebendig“ 

ging es in diesem Bibelwort um das „Aufwachen aus dem Schlaf 

der Sicherheit“ ...

 

Und jetzt Drittens um eine „Gemeinde im Aufbruch: Vom 

Aufwachen zum Überwinden“

 

(3.) Gemeinde im Aufbruch: Vom Aufwachen zum Überwinden

Was für ein Kraut ist gegen Schläfrigkeit und Übermüdungs-

erscheinungen in der Kirche gewachsen? 


Es ist noch nicht mal was Neues. 

Wir müssen dazu nicht zuerst die ganze Kirchengemeinde umkrempeln. 

 

Der Rat Gottes an die Gemeinde in Sardes heißt schlicht und ergreifend: 

Werde wach und stärke das andere – oder: das übrige –, 

das sterben will – oder auch: das sterben wird. 

 

Werde wach und stärke das andere ...!


Im Klartext: Schau nach den Resten von geistlichem Leben 

in deinem Inneren und investiere genau da rein!

 

Vielleicht ist das auch ein Rat für uns: Schau, wo bei uns 

in der Kirche gebetet wird!

Schau, wo bei uns in der Kirche die Beziehung zu Jesus gepflegt wird!

Schau, wo bei uns in der Gemeinde in der Bibel gelesen wird 

und Gottes Geist fließt. 

Und das stärke. 

Da investiere hinein! 

 

Da bringe Menschen hin und begleite sie: 

Vielleicht in einen Hauskreis ... da bringe dich selber ein!

Frage nicht zuerst, was die Gemeinde für Dich tun kann, 

sondern frage zuerst: Was kann ich in dieser Gemeinde für Gott tun!

Werde wach und stärke das andere ...!

 

Und denke daran: Nur von einer Gemeinde her, 

von einem Ort, an dem Gottes Wort verkündigt wurde, 

hast Du deinen christlichen Glauben!

 

Deshalb: Halte fest daran, was dieses Wort sagt, 

was du in der Bibel gelesen hast 

und was die Grundlagen deines Glaubens sind. 

Pass dich nicht an an das, was alle sagen oder vorleben.

Denn eine angepasste Kirche ist eine tote Kirche. 

 

Aber wollen nicht auch wir nicht noch viel zu sehr allen Menschen 

gefallen?

 

Wir haben uns als Kirche schon sehr angepasst. 

Mit dem Ergebnis von Schläfrigkeit, von Kraftlosigkeit, 

von Unentschiedenheit. 

 

Mal Hand aufs Herz: Leben wir - Abgesehen von der Zeit sonntags 

von 9.15-10.15 / 10.15-11.15 Uhr wirklich anders als die anderen, 

die ohne Jesus leben und nur dieses Leben haben?

 

Ist das bei Ihnen nicht so? - 

 

Gut, dann verstärken Sie genau das, 

dann pflegen Sie es und bauen Sie es aus!

Überall, wo Sie sie Menschen zu tun haben, 

ob sie schon Christen sind oder noch nicht. 

 

Statt dass wir uns anpassen an den Trott und die Zukunftslosigkeit

der Welt: 

- Lassen Sie uns aus der Gemeinschaft mit Jesus leben! 
- Lassen Sie uns aus Gottes Wort leben – und das mit Mut,
      mit Freude und Konsequenz!

 

Solange Gott es möglich macht,
ist es nie zu spät neu anzufangen!

Neu anfragen heißt Buße tun, 

sich versöhnen lassen mit Gott

und jetzt aus dieser Versöhnung mit Jesus leben.
Das macht, im Bild gesprochen, unsere fleckigen Klamotten vor Jesus 

wieder sauber.

 

Wer überwindet -, wer dran bleibt - an Jesus,
der wird nicht aus dem Buch des Lebens gestrichen!
Dort, wo jeder Christ drin steht.
dort, wo sein Bürgerrecht im Himmel festgehalten ist.

Und überhören wir die Warnung von Jesus nicht,
dass es auch die Möglichkeit gibt,
aus diesem Buch des Lebens ausgetilgt zu werden.
Das will ich auf keinen Fall
riskieren.

Viel lieber will ich schon heute - ein Stück der Freude mit Jesus teilen,
die im Himmel einmal schrankenlos da sein wird.


Diese Freude weckt auch eine tote Gemeinde wie in Sardes auf
und ruft sie zurück ins Leben.
Amen

 

(Ich danke Pfarrer G. Steffens aus Alpirsbach für seine Vorarbeiten zu diesem Predigttext)

 

 

 




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Dienstag, 23.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Mittwoch, 24.10.2018
18:00 Uhr in Schwann:
Gitarre für Anfänger
19:00 Uhr in Schwann:
Gitarre für Fortgeschrittene
20:00 Uhr in Schwann:
Hauskreis Tankstelle für junge Erwachsene bei Steffi
Freitag, 26.10.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar
Sonntag, 28.10.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Held)
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Held)