Bilder und Predigt zum Weihnachtsstück "Frohe Botschaft für die Menschen" (© www.drama-ministry.de) / Pfarrer Friedhelm Bühner 

Impressionen in Bildern ...

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Anspiel „Frohe Botschaft für die Menschen“ (© www.drama-ministry.de)

Ansprache (zum Anspiel)

 

Liebe weihnachtliche Gemeinde, 

liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

„Frohe Botschaft für die Menschen ...“

 

war unser Weihnachtsstück heute überschrieben. 

Gaudia, Angelina und ein Lauseengel - drei humorvolle Namen 

standen darin für die total ernst gemeinte Frohe Botschaft, 

die uns und aller Welt von Gott überbracht werden soll:

 

„Fürchtet euch nicht, 

denn ich verkündige euch eine große Freude, 

die allem Volk widerfahren soll: 

Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, 

er ist der Messias, der HERR!“

 

Und was passiert?

 

Schauen Sie einmal die Karrikatur an, die Frau Mayer dieses Jahr

auf unser Programmblatt gedruckt hat (auf der Innenseite!)

  • „Und? Gibt‘s was Neues? fragt der eine, darauf der andere: 
  • „Nö, alles beim Alten!“

Und dahinter steht der Engel Gottes, 

den überhaupt keiner ernst nimmt und der langsam an seinem 

Auftrag zweifelt: 

  • „Warum interessiert sich hier eigentlich keiner für die Frohe Botschaft?“

 

In unserer Welt wimmelt es heute nur so von „Engeln“, 

Engelbücher, Engelgeschichten, Engelfiguren ... 

die Leute sehnen sich nach etwas Warmem, Wohligem.

Aber das Allermeiste davon ist reine Phantasie, 

frei erfunden, hat nichts mit der Bibel zu tun.

 

Und auf der anderen Seite: Wenn dann die echten Engel Gottes

erscheinen, wie damals in Bethlehem, vor der Geburt von Jesus,

dann interessieren sie keinen. 

Sie werden einfach stehen gelassen. 

 

Eine Frau sagte mir einmal: Wir gehen dieses Jahr mit unseren Kindern 

am Heilig Abend in die Natur und nicht in die Kirche. 

„Aber warum denn?“, habe ich sie gefragt. 

„Ach, wissen sie ...“, hat sie geantwortet,  „weil uns das Weihnachts-

stück letztes Jahr zu modern war, ich mag das nicht, ich will einfach nur

ein klassisches Krippenspiel!“

 

Ich versuche, diese Frau zu verstehen, 

will es wenigstens versuchen, 

denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, 

aber bei dem Gespräch ist mir klar geworden: 

Diese Frau erwartet eigentlich nicht Jesus an Weihnachten!

Sie erwartet eigentlich gar nichts Neues!

Sie erwartet nur „... ein schönes Krippenstück!“

 

War das nicht auch in Bethlehem so? 

Der Wirt, die Markthändler, sie alle waren keine bösen Leute, 

sie konnten aus der Bibel wissen, 

dass ihr Ort „Bethlehem“ nicht irgendein Ort war, 

sondern dass hierher Gott einmal seinen Sohn senden wird. 

Ja, sie wussten das, theoretisch, 

so wie wir vielleicht aus dem Reli- oder Konfi-Unterricht,

aber praktisch haben sie nicht im Traum daran gedacht, 

dass Gott vielleicht noch etwas ganz Anderes mit ihnen vorhatte: 

Dass er sie retten will, in einem viel größeren Sinn!

 

Sie lebten ihr Leben. 

Sie erwarteten eigentlich nur einen Gott, der sie bestätigt, 

vielleicht auch ein bisschen tröstet, beschützt, der den Kranken 

und den Armen in der Welt hilft ..., aber dass sie selbst 

arm sind vor Gott, dass sie den Retter Gottes brauchen ..., 

dass es dran wäre, für ihn alles stehen und liegen zu lassen, 

aufzuhorchen und zu Jesus zu laufen,

das ist ihnen überhaupt nicht in den Sinn gekommen!

 

„... ich will einfach nur ein schönes Krippenstück!“

 

Weihnachten als „Alle-Jahre-wieder“-Veranstaltung?

 

Frustriert und kurz davor, ihre Mission auf Erden abzubrechen, 

seufzt der Engel Gaudia (der ja eigentlich „Freude“ heißt):

„Jesus ist geboren und wir haben niemanden, 

dem wir die frohe Botschaft verkünden können“!

 

Liebe Gemeinde, das ist ein sehr ernster Satz!

Eine Aussage, die wir im Johannes-Evangelium unserer Bibel

mit anderen Worten auch finden: 

„Jesus kam in die Welt und die Welt ist durch ihn gemacht, 

aber die Welt erkannte ihn nicht. 

Er kam in sein Eigentum; 

und die Seinen nahmen ihn nicht auf ...“ (Joh 1,10f). 

 

Die Bibel sagt, dass alle Menschen in dieser Welt von Natur aus

in der „Nacht“ leben, „umnachtet“ sind. 

„Nacht“ ist in der Bibel nämlich nicht nur etwas Zeitliches, 

sondern eine Gesamtbeschreibung der Menschheit. 

Der Prophet Jesaja beschreibt es so (60,2):

„Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker! - 

Aber über dir geht auf der HERR. Und SEINE Herrlichkeit erscheint 

über Dir!“

 

Weihachten ist nicht für jeden auch das Christfest!

 

Damit es dazu kommt, muss uns - muss mir und Dir - 

erst ein ein ganz starkes „Licht“ aufgehen, einem Halogen-Strahler gleich, 

das uns Jesus, den Sohn Gottes, der da in der Krippe liegt, 

auch erkennen lässt in seiner Bedeutung

für unser Leben und unsere Rettung aus der Nacht von Sünde

und Tod, von unserer Verlorenheit vor Gott,

 

... sonst feiern wir Weihnachten, aber nicht das Christfest

... sonst feiern wir ohne die Engel Gottes

... ohne die Frohe Botschaft

... ohne Jesus, der mir Heil und Leben bringt

 

und der doch nicht deshalb in die Welt gekommen ist, 

um ein anrührendes Familienfest zu bringen. 

 

Jesus kam - und das die Frohe Botschaft der Engel -, 

um Menschen wie Dich und mich in den Bann der Liebe Gottes zu ziehen, 

uns erfahren zu lassen: 

Du bist zwar ein Sünder, 

lebst und er-lebst noch so viel Nacht und Dunkelheit, 

aber ich kann Dich zu einem „Kind Gottes“ machen, 

wenn Du es willst. 

 

Das ist die wirklich froh machende Botschaft der Engel. 

 

Und nur gut, dass es schon damals auch Menschen gab, 

die das nicht für nebensächlich gehalten haben, 

sondern hingegangen sind zum Stall, zu Jesus

und vor ihm nieder gekniet sind, 

aufgelöst vor Freude und voller Freudentränen in den Augen. 

 

Das ist es bis heute, 

was Weihnachten erst zum Fest der Freude und der Liebe macht. 

Nicht unsere Geschenke, die wir machen und bekommen, 

nicht die heimelige Atmosphäre eines Krippenspiels und 

daheim unterm Baum, die perfekte Vorbereitung ..., 

sondern dass ich aus der Nacht meines Lebens zu Jesus komme, 

das große Geschenk seiner Rettung annehme

und jetzt mit ihm lebe. 

 

„Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, 

Gottes Kinder zu werden ...“.

 

„Jesus ... aufnehmen ...“, das sind die beiden Schlüsselworte, 

die Weihachten zum großen Fest der Liebe und der Freude machen. 

 

Gott schenke es, dass seine Frohe Botschaft bei uns einzieht. 

 

Amen




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Sonntag, 21.10.2018
9:15 Uhr:
Kirchweih in der Schwabentorhalle in Dennach (Pfarrer Held)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Prädikant Schäfer)
Dienstag, 23.10.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Mittwoch, 24.10.2018
18:00 Uhr in Schwann:
Gitarre für Anfänger
19:00 Uhr in Schwann:
Gitarre für Fortgeschrittene
20:00 Uhr in Schwann:
Hauskreis Tankstelle für junge Erwachsene bei Steffi