2011-10-10 Erntedank Familiengottesdienst

Predigt zu dem Anspiel des Kindergottesdienstes "Nicht viele Leute wissen das ..." und Schriftworten aus der Bibel / Pfarrer Friedhelm Bühner

Anspiel mit freundlicher Genehmigung unter: http://www.drama-ministry.de/index.php?id=49&tx_dmplays_pi1[uid]=45&cHash=a1f2d47cb12cb4d338f62ebfd1877f14&type=701

 

Predigt

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

wer hatte nur die genialen Ideen zu so einer Vielfalt und Genauigkeit

in der Natur und dazu noch die Fähigkeit, das alles auch zu erschaffen?

 

Vom Apfelkorn haben wir gehört, 

vom Sechseck der Honigwabe, 

von Pflanzensamen, die nach 1000 Jahren noch keimen können, 

vom Vollkornbrot und seinen genialen Inhaltsstoffen und 

der mathematisch perfekt gebauten Blume. 

 

Im ganzen Weltall ist unsere blauer Erde der einzige bekannte Planet, 

auf dem durch die Sonne Leben möglich ist: Pflanzen, Fische, Tiere und 

Menschen!

Und alles ist so unglaublich gut aufeinander abgestimmt!

Schauen wir nur einmal auf die Schrägstellung unserer Erdachse [zeigen!]

durch die wir den Wechsel von Sommer und Winter haben. 

Würde sie auch nur um ein Grad abweichen, sähe es bei uns ganz 

anders aus!

 

Natürlich sind die Menschen ja auch nicht dumm und haben viel 

dazu gelernt. Schon ihr Kinder wisst:

Wir können zum Mond fliegen, im Weltraum spazieren gehen

und mit unseren Fernrohren und Satelliten auch ganz weit in den Weltraum

hinein schauen. 

Es gibt Menschen, die sagen ziemlich überheblich: 

„Dort im Weltraum haben wir Gott nicht gesehen!“,

aber schon wenn wir Menschen zum Mars fliegen wollen, haben wir ein Problem: 

Das dauert 6-10 Monate hin und die gleiche Zeit wieder zurück. 

Und selbst wenn dabei alles gut läuft:

Wir können kaum mehr laufen, wenn wir wieder auf der Erde sind. 

Die Schwerelosigkeit hat unsere ganzen Muskeln abgebaut. 

So hilflos sind wir Menschen dann plötzlich!

 

Das ist auch bei unserer Lebenslänge so. 

Die Menschen in Deutschland werden heute im Schnitt 80 Jahre alt, 

das ist schon viel mehr als noch vor 100 Jahren. 

Wir haben viele gute Medikamente entdeckt, 

die uns helfen, aber irgendwann müssen wir alle sterben!

 

Wirklich neues Leben schaffen - können wir das? 

Nein!

 

In unserem Anspiel heute kamen ein paar sehr schlaue Menschen vor, 

Alleswisser, die die unglaublichen Wunder in der Natur bis ins Detail 

beschreiben konnten. 

Und immer wieder sagten sie: „Ist die Natur nicht wundervoll!? Nicht viele

Leute wissen das!“

 

Wie Recht haben sie!

 

Und so kann es sein, dass auch Du heute Morgen da bist und voller

Staunen die vielen Erntegaben bestaunst - und denkst: Einfach toll, 

die Natur!?

 

Aber reicht das aus? Macht das Sinn?

Der Natur zu danken? 

Kann denn die Natur sich selbst hervorbringen, sich selbst erfinden?

Wer ist der Urheber?

 

Viele Menschen heute glauben, dass die Vielfalt des Lebens im Grunde

dem „Zufall“ zu verdanken sei. 

Durch „Zufall“ habe sich das Leben von einem Urknall ausgehend

über einen ersten Haufen ungeordneter Materie nach und nach 

„entwickelt“, vom Staubkorn zum Einzeller, dem ersten Lebewesen. 

Dann seien im Lauf von 14 Milliarden Jahren aus diese „Ursuppe“

nach und nach Fische, dann Landtiere und Vögel herausgekrochen,

einfach so, durch viele, viele „Zufälle“, die fürs Überleben von Vorteil 

waren. 

Und zuletzt - als eine Seitenlinie der Affenartigen - habe sich der 

Mensch als höchst entwickeltes Tier an die Spitze der Natur gesetzt. 

 

Wenn das so wäre, dann bräuchten wir heute niemand danken!

Höchstens dem „Zufall“, aber das macht ja keinen Sinn, 

denn was ist das, der „Zufall“?

 

Alles wäre Zufall!

Auch Dein Leben, Deine Herkunft und Deine Zukunft!

Ohne Sinn, Du wärst einfach so ins Dasein geworfen und nichts

deutete auf einen Bewahrer hin, einen planvollen Schöpfer, 

der auch Dir Deinen Platz im Leben gegeben hat 

und Deinem Leben ein Ziel gibt. 

 

Aber wir haben es im Anspiel gesehen und Sie können es auch von vielen 

Wissenschaftlern hören: Die Ordnung in der Natur, ihre Gesetzmäßigkeiten, 

die so unglaublich verblüffend und „wunderbar“ sind, dass wir bis heute 

erst ganz wenig davon wissen, 

die zeigen uns mehr und mehr, dass selbst Trilliarden Zufälle das nicht

schaffen können. Dahinter muss ein Schöpfergott stehen. 

 

Und mehr noch: 

Wer genauer hinschaut, der entdeckt: 

Die Theorie von der Entwicklung des Lebens aus sich selbst, 

sie ist wirklich zur eine Theorie!

 

Es gibt bis heute keinerlei „Zwischenglieder“ der Entwicklung, 

stattdessen werden immer mehr Fossilien von Tieren entdeckt, die uralt sind

und die es auch heute noch völlig unverändert in der Natur gibt (Haie z. B., 

oder den Quastenflosser in der Tiefsee). 

Auch die Altersangaben werden ständig hin und her geschoben. 

Weil unsere Messungen gar nicht genau sein können. 

Dazu müssten wir die Zusammensetzung der Atmosphäre zu allen Zeiten 

der Erde kennen. 

 

Was will ich damit sagen?

„Nicht viele Leute wissen das ...“, 

    • dass es gute Gründe gibt, an Gott den Schöpfer zu glauben - 

    und nicht an die Krücke einer sich selbst erschaffenden Natur!

    • dass es viel mehr Glauben kostet, an Trilliarden von Zufällen 

               zu glauben

als den Worten der Bibel, die sagt, 

dass der für unsere Augen unsichtbare Gott

uns in den Wundern der Natur viele, viele Hinweisschilder gegeben hat 

auf IHN, unseren Gott und Schöpfer, der einfach wunderbar sein muss!

 

Unser Leser im Anspiel hat es uns aus der Bibel vorgelesen: 

„Und Gott sprach: ... und es wurde ...“

„Und Gott schuf den Menschen ... als sein Ebenbild, 

als Mann und Frau ...“

Er hat also Dich und mich als einmalige Menschen erschaffen, 

mit der Fähigkeit zu denken und unserem Schöpfer zu danken. 

 

Ihr habt uns vorhin einige große Wunder in der Natur gezeigt. 

Sie wollen uns ins Staunen bringen

und uns dazu bringen, „Gott Danklieder zu singen!“ (Ps 146) ...

Nicht nur heute am Erntedankfest. 

Unser Leser vorhin hat aus Psalm 146 zitiert: 

„Glücklich ist der Mensch, der seine Hilfe vom Gott Jakobs erwartet!

Glücklich ist, wer seine Hoffnung auf den HERRN setzt!

Denn Er hat Himmel und Erde geschaffen, das Meer und alles was darin ist. 

Niemals bricht er sein Wort!“

 

Ist Gott nicht wundervoll!?

Das müssen alle Leute wissen!

Sagen wir es weiter. Amen

Eindrücke von einem besonderen Familiengottesdienst mit dem Kindergottesdienst

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Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

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