2010-10-03

Predigt beim Familengottesdienst mit Anspiel von Kindergarten und Jungschar in Dennach über 2. Kor 9,6-15 i. A. / Pfarrer Friedhelm Bühner (die Predigt von Pfarrer Schwarze liegt uns leider nicht in digitaler Form vor)

 

 

Kindergarten Dennach (Anspiel und Lied „Sonnenschein ins Land hinein“


Lied EG 334,1-4 Danke für diesen guten Morgen 


Jungschar Dennach Anspiel „Konrad, der Kohlkopf und Co“


Ansprache (Pfarrer)

 

Liebe Kinder des Kindergartens und der Jungschar, 

ein ganz herzliches Dankeschön euch allen für das, 

was ihr uns heute gezeigt habt: 

Nämlich, dass wir wirklich dankbar sein können: 

- Für die Sonne, die Gott schickt, 

- für den Regen, der total wichtig ist, 

 

- für das Salz in der Erde und die Nährstoffe, aber

- auch die ganze Blumenpracht, die uns Menschen einfach 

froh macht und 

- so klitzekleine Lebewesen wie die Bienen, ohne die wir 

jetzt gar kein Obst ernten könnten. 

 

Gerade für die Bienen, das wissen manche von Euch, 

da schlägt mein Herz besonders: Denn sie sind ein echtes 

Wunderwerk Gottes und ich könnte ihnen stundenlang einfach 

nur zuschauen. 

 

Es ist ein echter Quatsch, was viele Atheisten, das sind Menschen, 

die nicht an Gott glauben, singen: „Auch ohne Gott und Sonnenschein

bringen wir die Ernte ein“. 

Ohne Gott - klappt es in der Natur nicht - und auch nicht in unserem 

Leben!

 

Gibt es noch andere Dinge als Möhren, Kohlköpfe oder

Äpfel, wofür wir Gott danken sollten? ( ... ) 

 

Ihr merkt, es gibt viele Dinge, für die wir Gott danken können, 

Familie, Freunde, Beruf, ein Dach über‘m Kopf ...

 

In der Bibel steht für diesen Sonntag ein interessantes Wort von Gott, 

das der Apostel Paulus schreibt (2. Kor 9,6-15 i. A.):

„Ich meine aber das: Wer da kärglich (= mickrig) sät, 

der wird auch kärglich (= mickrig) ernten

wer aber im Segen (= großzügig) säht, 

der wird auch im Segen ernten. 

Ein jeder soll es tun, wie er es sich in seinem Herzen 

vorgenommen hat, nicht aus Unwillen oder gezwungen, 

weil Gott den liebhat, der fröhlich gibt! ...

Das, was ihr (an Geld) hergebt, das wirkt überschwänglich

darin, dass (wiederum) viele Gott danken.“

 

Also hat auch unser Geld und ob wir bereit sind, 

auch damit Gott danke zu sagen, etwas mit Erntedank zu tun!

 

In dem Bibelwort heute, 

da merkt man so richtig, wie sich der Apostel Paulus gefreut hat

darüber, dass es Christen gibt, die Gott gerne auch mit ihrem Geld

Danke sagen!

Denn nicht alle tun das, manche suchen nach Ausreden: 

Ach, weißt Du Gott, ich habe gerade so hohe Ausgaben, 

andere verdienen doch viel mehr als ich!

Sie sind so arm dran, dass sie lieber Hosenknöpfe in den Opfer-

kasten stecken würden. 

Aber komisch: „Wer mickrig sät, der erntet auch mickrig“, sagt 

der Apostel Paulus. 

 

Es ist nicht so, dass  jetzt auch Gott uns noch das Geld aus der

Hosentasche leiern will, nein „nicht aus Zwang oder mit dem 

moralischen Zeigefinder“ sollen wir danken, 

sondern einfach wissen: Wer da großzügig gibt - zurück gibt - und 

damit ohne Worte ausdrückt: Danke Gott! -, der wird dafür gesegnet!

Und dieses Geben vermehrt den Dank an Gott, 

nämlich dort, wo mein Geld ankommt und andere Menschen 

dazu anstiftet, diesem Gott auch wiederum Danke zu sagen!

Mit ihrem ganzen Leben!

 

Nirgends sagt Paulus: Jetzt werft das Geld zum Fenster raus. 

Christen müssen schon prüfen, ob das, was sie geben wollen, 

auch richtig verwendet wird, ob das, was sie hier „säen“, 

auch wachsen kann und Frucht bringt für Gott. 

 

Menschen, die „fröhlich geben“, die hat Gott lieb, lesen wir hier. 

Wer „fröhlich“ gibt, also „gerne“ gibt, der will damit vor 

Menschen nicht groß herauskommen, der spekuliert nicht damit, 

sondern freut sich darüber, Gott auch mit seinem „Eingemachten“, 

dem so wertvollen Geld zu danken. 

 

So macht uns das Bibelwort für das Erntedankfest heute auf einen 

großen Zusammenhang aufmerksam: 

Alles, was wir haben, haben wir nicht allein von uns. 

Das beginnt bei dem, was auf den Feldern wächst. 

Und es bezieht dann unser ganzes Leben mit ein: 

Denn Gott hat für uns Menschen als seine größte Gabe Jesus 

Christus in die Welt gesandt. 

 

Erntedank zielt also auf unser ganzes Leben, 

auf unser Herz, den Dank für ein neues Leben, für eine ewige Hoffnung

durch Jesus. 

 

Wer ihn persönlich annimmt und sein egoistisches Herz bei ihm 

für ein neues eintauscht, 

der hat wirklich Grund zu Freude und Dank. 

Jeden Tag, für alles Gute, selbst in Krankheit und Ungewissheit. 

Der kann sich über alles, was wächst freuen, 

wie wirs in den Anspielen gehört und gesehen haben, 

aber noch mehr: Der bringt sein ganzes Leben Gott. 

 

Und wird dadurch nicht ärmer, sondern reicher. Amen




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Donnerstag, 15.11.2018
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Freitag, 16.11.2018
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Sonntag, 18.11.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Prädikant Bachteler)
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Held)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst im Gemeindehaus
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Held)
Dienstag, 20.11.2018
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