2008-10-05 Erntedank - 3. Dennacher Gemeindefest

Familiengottesdienst mit einem Anspiel des Kindergartens Dennach zur "Speisung der 5000" und Ansprache zu Psalm 34 / Pfarrer Friedhelm Bühner

Kindergartenlied „Wir sind die Kleinen ...“
Anspiel Kindergarten „Fünf Brote, drei Fische und alle werden satt ...“
    (= Bilderbuch zur bibl. Erzählung der „Speisung der 5000“)
Gebet Kindergarten
Kindergartenlied „Gottes Liebe ist so wunderbar ...“


Ansprache (1)

    Vielen Dank, liebe Kinder, liebe Frau X und Frau Y,
    für diesen Beitrag des Kindergartens!

    5000 Menschen hat Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen
    satt gemacht ... er hat sie versorgt mit allem Notwendigen.

    Jetzt haben wir hier in Dennach zwar keine Fische auf dem
    Gabentisch, aber Brot und viele andere Sachen, die
    auch uns satt machen ...
    Da wird einem so richtig das Herz warm, wenn wir uns
    einmal anschauen, womit uns Gott da beschenkt hat ...
    Wie gut ist Gott zu uns!

    Und er gibt uns nicht nur Brot zum Essen, sondern sorgt in so
    vielen Dingen für uns:
        - Wir haben Wohnungen und Spielsachen,
        - eine warme Bettdecke und
        - eine Waschmaschine, die uns die Arbeit erleichtert.

    Die Bibel sagt uns an vielen Stellen, dass wir nicht vergessen
    sollen, Gott für all das zu danken, was er uns gibt.    
    Wir vergessen das nur zu leicht:
        - Wir erleben etwas Schönes,
        - können uns etwas Gutes kaufen,
        - bekommen eine neue Arbeitsstelle,
        - ernten eine gute Note
    und vergessen, dass es von Gott kommt.

    Genau so geht es uns oft mit dem, was bei uns drei Mal täglich
    auf dem Tisch steht:
        - Müslie - das kommt von Kellogs oder Hahne oder ...
        - Pizza - die kommt von Italiener  und
        - Brot - aus der Bäckerei.

    Eigentlich aber kommt alles von Gott:
    ER hat alles wachsen lassen, hat Sonne und Regen gegeben.
    ER gibt dem Bauern die Kraft für seine Arbeit und
    dem Ingenieur das Geschick, einen Mähdrescher zu konstruieren.

    Ich weiß von einer Familie, in der sitzen die Eltern mit ihren
    Kinder am Samstag- oder Sonntagabend immer zusammen
    und sagen dann Gott und einander, wie ihnen das Leben so
    schmeckt. Das ist doch eigentlich eine gute Idee!
    Und diese Runde nennen Sie „Salziges und Süßes“.

    Dazu möchte ich Sie und euch heute einladen,
    dass wir dieses Süße und Salzige, was wir in diesem Jahr von
    Gott empfangen haben, einmal ansehen.
    „Salziges“ könnte sein:
        - Schweres, das wir erlebt haben.
        - Enttäuschungen,
        - Schuld,
        - Dinge, die nicht geglückt sind.
        - Eben alles, was uns nicht so gut geschmeckt hat.

    Wem können wir das bringen? - Gott ist dafür die beste Adresse.
   
    Jeder hat ein Salztütchen auf seinem Platz, das dürfen Sie jetzt
    einmal öffnen, einen Finger feucht machen und eine Prise auf
    die Zunge nehmen ...
    Während das Salz sich in unserem Mund auflöst, kann jeder still
    für sich mit Gott über all diese Dinge reden, die nicht so gut
    gelaufen sind ...

(1 Minute Pause ...)

Lied EG-EL 906,1-4 Lobe den Herrn, meine Seele (mit Gitarre)
    Wir lernen und singen jetzt das Kanon-Lied Nr. 906 im
    roten Liederbuch „Lobe den Herrn, meine Seele ...“

Ansprache (2)


    Als Nächstes danken wir Gott für alles,
    was wir an Gutem und Schönem aus seiner Hand genommen haben.
    Ich glaube, dass das zurück liegende Jahr angefüllt war
    mit viel Süßem:
        - Ein Baby ist in der Familie oder im Freundeskreis auf die
            Welt gekommen: Was für ein süßes Früchtchen!
        - Gott hat Dich gesegnet mit einem guten Zeugnis oder
            einem besonderen Erfolg in einem Fach!
        - Du hast einen neuen Freund / eine neue Freundin gewonnen!
        - Du hast die Arbeitsstelle wechseln können und bist jetzt
            zufriedener, mit dem, was Du da machst!
        - Du hast geerntet, was Du gesät hast: Hast Dich investiert
            in eine Aufgabe und jetzt ist etwas Neues entstanden.
        - Du hast im Garten und auf dem Feld Gemüse und Obst
            geernet und musst sagen: Gott sorgt dafür, dass wir
            satt werden.

    Sie und ihr dürft jetzt das Zuckertütchen auspacken, das auf dem
    Platz liegt, den Zucker auf der Zunge zergehen lassen und
    Gott diesen Dank bringen.

    ER sorgt für uns und gibt uns so viel Gutes!

N. N. (Zeugnis)
    Ich habe N. N., der zusammen mit anderen die Jungschar
    in Dennach leitet, gebeten, uns ein Beispiel dafür zu erzählen,
    wofür er Gott dankbar ist ...

Psalm 34 i. W. (= EG 718)

    Mit einem Psalmgebet sind wir jetzt eingeladen,
    ebenfalls Gott zu danken für alles, was er uns an Gutem und
    Schwerem hat „schmecken“ lassen.
    Wir beten Psalm 34 (= Nr. 718 im EG) im Wechsel
    und zwar so, dass die Männer mit mir beginnen und
    alle Frauen jeweils den eingerückten Teil laut beten ...
    ( ... )

Vaterunser
    Wir beten gemeinsam:
    Vater unser im Himmel.
     Geheiligt werde dein Name.
     Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
     wie im Himmel so auf Erden.
     Unser tägliches Brot gib uns heute.
     und vergib uns unsere Schuld,
     wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
     Und führe uns nicht in Versuchung, sondern
     erlöse uns von dem Bösen.
     Denn dein ist das Reich und die Kraft und die
     Herrlichkeit - in Ewigkeit. Amen

   
Lied EG 608,1-4 Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

Donnerstag, 21.06.2018
14:30 Uhr in Schwann:
Asylarbeit in Straubenhardt (Gustav Bott, Netzwerk Asyl)
18:30 Uhr:
Biblellesen und Austausch für Jugendliche im GH Schwann
19:00 Uhr:
Jugendkreis 16+ im GH Schwann
Freitag, 22.06.2018
17:00 Uhr:
Bubenjungschar 6-12 Jahre im GH Schwann
18:15 Uhr:
Mädchenjungschar 8-13 Jahre im GH Schwann (Gewusst wie)
Sonntag, 24.06.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer M.Gerlach)
10:00 Uhr in Schwann:
Kindergottesdienst